„Ist ja der Wahnsinn!"

von admin

Schluss mit austauschbaren Stockfotos – so trainierst Du Dein eigenes KI-Modell mit Deinem Gesicht

Beate sagt nur „Ist ja der Wahnsinn. Unglaublich." – und Imke scrollt durch Bilder von sich selbst, in Szenen, die nie stattgefunden haben. Und trotzdem sehen sie aus wie sie. Dieses eine Wort „Funktioniert" fasst den ganzen Nachmittag zusammen.

Ich denke mir: So sieht es aus, wenn KI aufhört, abstrakt zu sein – und anfängt, Spaß zu machen. Willkommen in Deiner eigenen KI-Bildwelt.

Das Problem mit Stockfotos (und mit Selfies)

Ich bin Kommunikations- und Grafik-Designerin. Seit 1998. Und die ehrliche Wahrheit ist: Stockfotos sind austauschbar. Die Dame im Blazer vor dem weißen Hintergrund? Nutzt Deine Mitbewerberin auch. Der Typ mit dem Laptop im Café? Hatten letzte Woche drei LinkedIn-Posts in meinem Feed. Gleichzeitig.

Die Alternative – ein professionelles Fotoshooting – ist teuer, zeitaufwändig und liefert Dir vielleicht 20–30 Bilder. Für ein ganzes Jahr Content? Reicht nicht.

Und dann gibt es Selfies. Ich sage es ganz ehrlich: Ich mag keine Selfies. Trotzdem musste ich welche fürs KI-Training machen. Die Ironie des Ganzen. Aber genau diese Ironie hat mir gezeigt: Es geht nicht um perfekte Fotos. Es geht darum, was die KI daraus macht.

Die eigentliche Stockfoto-Alternative für Selbstständige? KI-Bilder mit Deinem eigenen Gesicht. Wie ich überhaupt angefangen habe, mit KI eigene Bildwelten zu schaffen, habe ich in „Schluss mit Stockfoto-Einheitsbrei: So entwickelst Du mit Midjourney Deine ganz eigene Bildwelt" beschrieben. Was Du hier liest, ist der nächste Schritt: Eine Bildwelt, in der Du selbst vorkommst.

Flux LoRA Training auf fal.ai – Was ist das überhaupt?

Kurz die Technik. Versprochen, nicht kompliziert.

fal.ai ist eine Plattform für KI-Modelle. Flux LoRA ist ein Training, bei dem die KI lernt, wie Dein Gesicht aussieht. Du lädst Porträtfotos hoch – verschiedene Winkel, verschiedenes Licht, gerne verschiedene Stile. Imke hat sogar Schwarz-Weiß- und Farbbilder gemischt.

Dann drückst Du auf „Start". 5 bis 10 Minuten später hat das Modell Dein Gesicht gelernt – Gesichtszüge, Proportionen, Look. Es speichert das Ganze unter einem Pfad: Bei Imke „Imke 13", bei mir „Nicole 03".

Und dann? Dann generierst Du Bilder von Dir. In jedem Setting. Am Schreibtisch, in der Natur, als Illustration, als fotorealistisches Porträt. Bilder, die aussehen wie Du – in Situationen, die nie stattgefunden haben.

Live aus der CoWorking-Session: Wenn der Funke überspringt

Imke teilt ihren Bildschirm. Fotos zusammengesucht – „ganz viele verschiedene, aus verschiedenen Fotodingern". Ich navigiere sie durch die Plattform. Oben rechts, blau unterlegt: „In Progress".

„Nix neu laden. Nix machen. Warten", sage ich.

Beate: „Ist ja der Wahnsinn."

Imke hat klug ausgewählt: möglichst unterschiedliche Aufnahmen. Je vielfältiger Deine Trainingsbilder, desto besser erkennt die KI Dich.

Mein Geheimrezept: Der Custom Prompt Generator. Parallel zeige ich meinen Workflow. Ich habe in ChatGPT einen CustomGPT gebaut, der mir auf Basis meiner Positionierung und Bildsprache fertige Prompts ausspuckt. Wie ich ChatGPT für solche Workflows nutze, steht in „ChatGPT im Marketing: Meine Reise von der Skepsis zur Zeitersparnis".

So funktioniert's: Ich sage dem GPT, welchen Post ich plane. Er kennt meinen Kontext und generiert einen Prompt für Midjourney oder fal.ai. Der Prompt fängt immer gleich an – mit dem Image-Pfad „Nicole 03" und dann die Szenenbeschreibung.

Beate fragt: „Also er arbeitet dann praktisch mit zwei Generatoren zusammen?" Im Prinzip ja: ChatGPT denkt sich den Prompt aus, fal.ai setzt ihn um. Arbeitsteilung auf KI-Niveau.

Die Bilder sind da. Imkes Reaktion: „Ja, das sind schöne Bilder von mir. Aber ich muss mir da noch überlegen, wie ich besser das Thema reinbringe." Dieser Satz zeigt alles: Sie ist nicht mehr bei „Kann ich das?" – sie ist bei „Wie nutze ich das strategisch?" Das ist der Sprung, den ich bei meinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern immer wieder sehe. Von „Geht das?" zu „Was geht noch alles?"

KI-Porträts erstellen: Was Du brauchst, um loszulegen

Weniger, als Du denkst:

  • 10–15 Porträtfotos. Unterschiedliche Winkel, unterschiedliches Licht, verschiedene Stile. Ja, auch Selfies. Auch wenn Du sie nicht magst.
  • Einen Account bei fal.ai. Credits für 10 Dollar reichen für Training und einige Bilder.
  • Einen Prompt. Selbst geschrieben oder per Custom Prompt Generator. Mehr über gute Bild-Prompts findest Du in „Prompten mit System: 5 Praxistipps für Midjourney".
  • 10–15 Minuten Zeit. Und dann so viel, wie Du willst, zum Experimentieren.

KI-Bilder mit eigenem Gesicht: Was damit alles möglich ist

Was mich an dieser Technologie am meisten begeistert? Der Spaß. Du kannst experimentieren – ohne Risiko, ohne Grenzen.

  • Für Social Media: Personalisierte KI-Porträts in verschiedenen Settings – passend zur aktuellen Post-Botschaft. Kein generisches Stockfoto, sondern Du.
  • Für die Website: Headerbilder mit Deinem Gesicht in Deiner Bildsprache. Nicht irgendein Modell – Du.
  • Für Präsentationen: Bilder, auf denen Du selbst zu sehen bist. Das schafft Vertrauen und Wiedererkennung.
  • Der kreative Spielplatz: Illustrationen, die nach Dir aussehen. Stile, die ein Fotograf Tausende kosten würde. Bilder, die es in keiner Datenbank der Welt gibt.

Als zertifizierte KI-Trainerin und TÜV-Rheinland-geprüfte Managerin für angewandte KI-Transformation sehe ich jeden Tag, wie Selbstständige mit ihrem Content kämpfen. Texte sind das eine. Aber Bilder? Ein Stockfoto hier, ein Canva-Template da. Hauptsache, irgendwas ist drin.

Deine Bilder sind Deine Visitenkarte. Bevor jemand ein Wort von Dir liest, hat er Dein Bild gesehen. Wenn dieses Bild austauschbar ist, bist Du es auch. Wenn es nach Dir aussieht, nach Deiner Marke, nach Deiner Energie – dann bleibst Du im Kopf. Das ist der Unterschied zwischen Sichtbarkeit und Austauschbarkeit. Wie das in ein größeres Content-System passt, kannst Du in „Digitaler Frühjahrsputz: Warum weniger Tools mehr Ergebnisse bringen" nachlesen.

Fazit: Drei Gesichter, die strahlen

Erinnerst Du Dich? Drei Frauen. Ein Bildschirm. Dieses Strahlen.

Beates „Ist ja der Wahnsinn!" war echte Begeisterung – von jemandem, der gerade begriffen hat, dass etwas Unerreichbares plötzlich in 10 Minuten möglich ist. Imkes „Funktioniert" war die Erkenntnis, dass Technologie nicht kompliziert sein muss, um kraftvoll zu sein.

Ich stehe seit über 25 Jahren an der Schnittstelle von Design und Technologie. Ich habe gesehen, wie Photoshop die Branche verändert hat. Wie das Internet alles umgekrempelt hat. Wie Social Media die Spielregeln neu geschrieben hat.

Aber dieses Strahlen in den Gesichtern meiner Teilnehmerinnen, wenn sie zum ersten Mal ihre eigenen KI-Porträts sehen – das ist der Moment, für den ich das mache.

KI ist kein kaltes Tech-Thema. KI ist Kreativität. Ist Möglichkeit. Ist Freude am Entdecken. Und manchmal? Ist es einfach verdammt viel Spaß.

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Quelle: Meine Erfahrungen und der Dialog mit Claude. Die Bilder sind mit Midjourney und fal.ai generiert.

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Ich bin Nicole

Nicole Angela Buck – KI-Trainerin und Kommunikationsdesignerin in ihrem Atelier, lächelnd in gelbem Blazer

Mit über 25 Jahren Erfahrung als Kommunikations- und Grafik-Designerin und meiner Ausbildung als zertifizierte KI-Trainerin unterstütze ich Dich dabei, Deine Firma optimal online zu präsentieren. Lerne, wie Du durch präzise und intelligente Online-Strategien Deinen Betrieb nicht nur zeigst, sondern eine Geschichte erzählst, die bleibt. Mit Unterstützung einiger wichtiger KI-Tools darf Dein Content-Marketing wirklich Spaß machen!

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